Ein Kaleidoskop aus Farben, Düften, Klängen und Naturwundern
Meine Reise beginnt oft an der Ostküste, wo die Lagunen in allen Türkis- und Blautönen schimmern. Hier laden die Strände zum Schwimmen, Schnorcheln und Träumen ein. Die sanften Wellen umspielen die Füße, und das Rauschen des Meeres wirkt wie ein beruhigendes Mantra. Besonders liebenswert ist das ruhige Dorf Trou d’Eau Douce, wo das Leben in entspannten Rhythmen pulsiert und kleine Boote auf die vorgelagerten Inseln hinausfahren. Wer Lust auf einen Ausflug hat, kann von hier aus den nahegelegenen Île aux Cerfs besuchen – ein Postkartenparadies mit weißen Stränden und einem glasklaren Meer.
Auf dem Weg ins Inselinnere eröffnet sich ein völlig anderes Mauritius: grüne Täler, endlose Zuckerrohrfelder, schattige Wälder und versteckte Wasserfälle. Ich erinnere mich noch gut an die Wanderungen durch das Chamarel-Tal, wo die berühmten siebenfarbigen Erdeformationen in der Sonne leuchten, als hätte die Natur selbst einen Regenbogen aus Sand geschaffen. Nicht weit davon entfernt plätschert der Chamarel-Wasserfall in kristallklaren Becken, umgeben von tropischem Grün – ein Ort, an dem man die Zeit vergessen kann.
Städte, Dörfer und Strände voller Lebensfreude
Kein Besuch auf Mauritius ist vollständig ohne einen Abstecher in die lebendigen Städte und Dörfer. Ein echter Geheimtipp ist der farbenfrohe Sari-Markt in Goodlands, wo die Stoffe in allen Regenbogenfarben hängen, die Händler freundlich plaudern und man das echte Leben der Inselbewohner spüren kann. Zwischen bunten Saris, exotischen Gewürzen und traditionellen Handwerksprodukten taucht man tief in die Kultur Mauritiuss ein. Auch ein Besuch des heiligen Sees Grand Basin mit seinen wunderschönen Götterstatuen sollte unbedingt eingeplant werden. Über die gesamte Insel sind eindrucksvolle Hindu Tempel zu finden.
Wer die lokale Lebensfreude hautnah erleben möchte, sollte Mont Choisy Strand an einem Wochenende besuchen: Hier versammeln sich Einheimische, Musik erklingt, Kinder spielen im Sand – und die Foodtrucks bieten eine bunte Auswahl an lokalen Köstlichkeiten, von frisch gegrilltem Fisch über würzige Dholl Puri bis hin zu süßen Leckereien. Für mich ist das ein Ort, an dem man die Seele der Insel spürt, die Mischung aus Gemeinschaft, Genuss und Lebensfreude.
Die Westküste gehört denjenigen, die den spektakulären Sonnenuntergang erleben wollen. Besonders der Le Morne Brabant beeindruckt mit seiner majestätischen Silhouette, die sich über das Meer erhebt. Wer hier hinaufwandert, wird nicht nur mit einem atemberaubenden Panorama belohnt, sondern spürt auch die Geschichte der Insel, den Mut und die Stärke der Menschen, die hier gelebt haben.
Vielfältige Kulinarik, Landschaften und eine bunte Tierwelt
Mauritius ist außerdem ein Paradies für Tier- und Naturliebhaber: Die berühmten Riesenschildkröten, farbenprächtige Vögel und das leuchtende Hausriff und außergewöhnliche Tauchspots mit seinen Fischen und Korallen machen jeden Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ich habe unzählige Stunden damit verbracht, diese Wunder zu beobachten und dabei das besondere Gefühl von Freiheit und Verbundenheit mit der Natur zu genießen.
Natürlich gehört zu Mauritius auch die Kulinarik, die ebenso vielfältig ist wie die Insel selbst. Ob ein Frühstück mit frischen tropischen Früchten, ein Mittagessen in einem kleinen Strandrestaurant oder ein Abendessen in einem stilvollen Resort – die Aromen sind intensiv, die Gerichte kreativ und die Gastfreundschaft unvergleichlich. Für mich bedeutet jede Mahlzeit auch ein kleines Eintauchen in die Kultur der Insel.
Am Abend, wenn die Sonne den Himmel in Orange-, Rosa- und Lilatöne taucht und das Meer golden glitzert, endet jeder Tag auf Mauritius oft mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit. Die Insel ist ein Ort, an dem Natur, Kultur, Genuss und Lebensfreude auf einzigartige Weise verschmelzen. Für mich ist Mauritius nicht nur ein Reiseziel – es ist ein Stück Heimat, das man mit jedem Atemzug spürt, und ein Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkehre.